news.flashEnde April 2012
Ende April 2012 - es wird endlich etwas wärmer! Bios für drei neue Blue Rose-Alben plus haufenweise Reviews neuer CDs für den Blue Rose-Mailorder. [ ... ]
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it's never too late for good music
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(Indie Rock/Guitar Rock) 2011 Iron Horse - na, wer hatte die wohl noch auf seiner Liste?? Five Eight, elektrische Gitarrenrocker der knappen, düsteren Art aus Athens, Georgia, sind nach 7 Jahren Veröffentlichungspause zurück mit einem neuen Album, das personell an die alte Quartett-Hochphase anknüpft und musikalisch zwar fest in den 90ern verortet werden kann, aber wegen seiner ungebremsten Power und einer fast gnadenlosen Frische und Dynamik überhaupt nicht old-fashioned wirkt. Außerdem macht es einfach Spaß, diese Mischung aus College Rock, Indie Southern und griffig-hartem Guitar Rock mal wieder so kompromisslos zu hören, weil das so keiner mehr macht heute. Zwei elektrische Gitarren, Bass und Drums, dazu kernigste Lead Vocals (von Singer/Songwriter, Mastermind und Gitarrist Mike Mantione) und zwei Mal teilakustische Arrangements mit Dobro, Acoustic Guitar und Banjo. Seligste Erinnerungen an Bands wie Drivin' N' Cryin', Sugar, Barbara Cue, Pylon, Love Tractor et al werden wach. 7. Album, 14 Tracks, sehr überzeugend, sehr geil!

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(Songwriter/Roots Rock/Folk Blues/Alt.Americana Rock) 2012 Bordello - unfasslich, was der texanische Altmeister da regelmäßig alle paar Jahre an schwül-heißer Roots Music abliefert! Da wird nie geschwächelt, da wird geklotzt mit Songwriting auf hohem Niveau, mit harschen Slide Guitars, mit sumpfigem Halbakustik-Boogie, mit Electric Texas Folk, mit intelligentem, im kritischen Zeitgeist verankertem Rock'n Roll, mit forschem Roadhouse Blues - alles sehr staubtrocken, knarzig und spooky, mit diesem unnachahmlichen, monotonen Sprechgesang und völlig kompromisslos! 'The Grifter's Hymnal' ist Ray Wylie Hubbard's 15. Album und formal, klanglich und in seiner ganzen Aura der ideale Nachfolger zum umjubelten und mehrfach preisgekrönten Großwerk 'A. Enlightenment B. Endarkenment' von genau vor zwei Jahren. Wieder in fester Zusammenarbeit mit Co-Produzent/Bassist George Reiff (Jon Dee Graham, Charlie Sexton, Band Of Heathens) zieht der Mann aus Austin alle Register, hat diesmal viele schnellere Stücke im Programm und erweist sich außerdem mal wieder als exzellenter Instrumentalist an der stahlharten Akustischen, an der Electric Slide und mit schneidenden Harmonica-Schüben! Zu seinen Begleitern gehört jetzt immer öfter sein Sohn Lucas Hubbard an der Electric Lead, die Gitarristen Brad Rice, Billy Cassis und Audley Freed (Cry Of Love, Black Crowes), manchmal Ian McLagan am Piano sowie die u.a. von vielen Gurf Morlix-Sessions bekannte Rhythm Section George Reiff/Rick Richards. Neben all den neuen Eigenkompositionen ist Track #8 eine der originellsten Coverversionen/Kollaborationen der letzten Zeit: 'Coochy Coochy' stammt aus der Feder von... yes, Ringo Starr, war ein Bonus Track auf dem CD-Rerelease seiner 'Beaucoups Of Blues'-LP von 1970. Und wird hier tatsächlich zusammen als Duett von Ray Wylie und Ringo zelebriert! Hammermäßig, wie jede einzelne Note auf diesem überragenden Album eines wahren Meisters. Das sage ich mit Namen wie James McMurtry, Tony Joe White, Calvin Russell, The Doors, Robert Plant & His Band Of Joy, Dave Alvin u.ä. dabei im Hinterkopf. Schade, dass die Texte nicht abgedruckt sind - diesen permanenten "stream of consciousness" zu verfolgen und alles zu verstehen, ist eine echte, aber lohnende Herausforderung!

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(Songwriter/Rock/Roots/Southern Rock) 2012 Privatlabel - Gitarrist, Sänger, Songschreiber Kevn Kinney ist seit gut einem Viertel Jahrhundert ein echtes Urgestein der jüngeren Atlanta Rockgeschichte, hat alle Modetrends von Southern Rock, Grunge, Hard Rock, No Depression, Alt.Country Rock, Jam Rock, New Folk, Americana glanzvoll überstanden und mit seiner bekannten und erfolgreichen Band Drivin' N' Cryin' oder mit anderen Formationen unter seinem eigenen Namen seit 1986 nun schon 16 durchweg besondere bis hervorragende Alben veröffentlicht, die mal mehr oder mal weniger in die genannten Sparten eingeordnet werden können, nur um dann doch wieder aus ihnen auszubrechen. Tendenz: bei DNC wird mehr straight gerockt, bei KK geht's etwas mehr songwriter-mäßig und semiakustisch/elektrisch zu. Insofern ist diese neue Scheibe, nach DNC's 'Whisper Tames The Lion' (88) und dem DNC-Comeback '... Great American Bubble Factory' (09) eine weitere Zusammenarbeit mit Golden Palominos-Boss/Drummer Anton Fier, formal ein Zwitter zwischen beiden Welten - und dabei definitiv the best of both worlds! Heutzutage darf man das Feuerwerk, das Kinney, Fier, Bassist Andy Hess (Gov't Mule), Gitarrist Aaron Lee Tasjan (Madison Square Gardeners) und Keyboarder Jon Cowherd (Brian Blade Fellowship) mit solch illustren Gästen wie Gitarrist Jim Campilongo (Little Willies), Geigerin Eleanor Whitmore & ebenfalls Gitarrist Chris Masterson (Mastersons, Steve Earle) da abbrennen, als classic American(a) Rock'n Roll from the South bezeichnen - erdig, kernig, sämig, sumpfig, mit Honig, Whiskey, Country und Blues durchtränkt wie es wohl wirklich nur in den Südstaaten gemacht wird! 10 satte, vor Kraft strotzende Songs in fast einer Stunde, darunter Coverversionen von 'Southwestern State' (Seven Mary Three), 'Never Gonna Change' (Drive-By Truckers) und Remakes eigener Titel ('Hurricane', 'Bird', 'A Good Country Mile'). Kevn Kinney - always a very cool dude!

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(Rock/Roots Rock/Alt.Southern Rock) 2012 ATO - Memphis, Memphis, Memphis! Wohl keine andere aktuelle Alt.Roots Rock/Post No Depression-Kapelle identifiziert sich so dermaßen mit ihrer Heimatstadt und der dortigen Kulturszene wie Lucero mit jenem Ort, an dem Sun, Stax, Alex Chilton, Teenie Hodges und Jim Dickinson Musikgeschichte für die Ewigkeit geschrieben haben! Seit Ende der 90er veröffentlicht die Band um Leader/Texter/Sänger/Gitarrist Ben Nichols regelmäßig eine starke Platte nach der anderen, hat sich von einer Alt.Country Rock Band mit Punk-Wurzeln immer mehr zu einer wahren All American/Indie/Southern Roots/Rock'n Roll-Institution der Extraklasse entwickelt. Ein echtes Schwergewicht, fest verankert in Memphis, aber mit immer größerer Wahrnehmung im gesamten Süden und - auch wegen der southern-relevanten, Novellen-artigen Lyrics - durchaus in einem Atemzug mit den Drive-By Truckers zu nennen! Zum ersten Mal kopieren nun Lucero ein Vorgängeralbum in Sound, Form und Inhalt total, gibt es folglich keine wie-auch-immer Weiterentwicklung oder - wie von etlichen Fans der ersten Stunde gewünscht - gar eine Rückbesinnung auf ihre Alt.Country Rock-Phase. 'Women & Work' heißt das 9. Werk und es ist die klare Fortsetzung des Rock/Soul/Gospel-Trends von '1372 Overton Park' (2009). Die Sextett-Basisbesetzung (2 Guitars, Pedal Steel, Keyboards, Bass & Drums) wurde also wieder ergänzt von der legendären Bläsersection Jim Spake/Scott Thompson (Al Green, Robert Cray, Ann Peebles, Irma Thomas, Cate Brothers, John Hiatt, Willy DeVille & 1000 andere) und das auf sämtlichen 10 Tracks! Dazu hören wir oft die gospeligen Backing Vocals von Susan Marshall & Brenda Russell, ein, zwei Male singt auch Memphis-Vamp Amy LaVere mit. Klar, dass diese Aufnahmen nur so erdig und authentisch klingen, weil sie wieder im berühmten Ardent Studio eingespielt wurden, auch der englische Produzent Ted Hutt (Gaslight Anthem, Audra Mae, Chuck Ragan, Mighty Mighty Bosstones, Jesse Malin) saß dabei erneut im Chefsessel und sorgte für ein fettes Live-im-Studio-Klangbild! Das kann man dann wohl Stillstand auf hohem Level nennen!!

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I See Hawks In L.A. - die Band mit dem seltsamen, aber sehr prägnanten Namen gehört zu den allerbesten der jüngeren Country Rock-Bewegung an der amerikanischen Westküste und hat nach Jahren des Wirkens nun endlich mit ihrer neuesten Produktion den längst überfälligen Weg auf das deutsche Blue Rose-Label gefunden. 'New Kind Of Lonely' heißt ihre aktuelle, insgesamt bereits 6. CD; etwas anders als zuvor haben wir es dabei mit einer ausdrücklich akustisch arrangierten Musik zu tun: subtil, differenziert, entspannt, gut abgehangen, manchmal introvertiert, immer unendlich friedlich, dabei in den Lyrics eher nachdenklich und düster, alles überzogen mit dem Hauch des Besonderen. Früher hätte man sicher noch "kosmisch" hinzugefügt, und ganz früher "hippiesk".
Cosmic Cowboy Americana, Honky Tonk Psychedelia, Alt.Country Rock, Paisley Hillbilly... - die Beschreibungen variieren, gemeint ist immer dasselbe: die Adaption von zeitlosem Country Rock fürs neue Millenium auf Basis von Pionieren wie Gram Parsons, Flying Burrito Brothers, Buffalo Springfield, New Riders Of The Purple Sage, Dillard & Clark Expedition usw. Besonders im Großraum Los Angeles hat sich dafür eine Szene etabliert, zu der u.v.a. Old 97s, Snakehandlers, Psychedelic Cowboys, Idaho Falls, Rick Shea, honeyhoney, Jonny Kaplan, Goin' South Band und Tony Gilkyson gehören; und I See Hawks In L.A., die in allen Belangen beste und interessanteste Band! 1999 trafen sich die beiden Sänger, Autoren und Gitarristen Rob Waller und Paul Lacques bei einer Exkursion in die Mojave Wüste und begannen ihre Arbeit an ersten Songs. Professionelle Hilfe erhielten sie vom bekannten Bassisten/Arrangeur David Jackson (Emmylou Harris, Peter Case, Dave Alvin) und Fiddler Brantley Kearns (David Bromberg, Dwight Yoakam). Ein erstes Ergebnis ('I See Hawks In L.A.') kam 2001 unter großem Zuspruch heraus - wegen dieser eigenwilligen Synthese aus erfrischendem Country Rock und engagierten Lyrics, die ungewöhnlich ironisch, gesellschaftsbeobachtend und politisch sein können, eine originäre, moderne poetische Kraft ausstrahlen.
'Grapevine' bringt 2004 den Durchbruch, die Band heimst erste Awards ein und beginnt national zu touren. Mit Paul Marshall (Strawberry Alarm Clock, Hank Thompson, Rose Maddox) am Bass und Drummer Shawn Nourse (Dwight Yoakam, James Intveld) bekommt sie eine neue, erfahrene Rhythm Section. 'California Country' ist in 2006 eine weitere, kaum für möglich gehaltene Steigerung. In allen relevanten Americana & Alt.Country Charts belegen ISHILA vordere Plätze und begeistern jetzt auch ihre Fans in Europa mit umjubelten Konzerten. Eine namhafte Riege von Studiogästen (inkl. Rick Shea und Chris Hillman) zeugt vom gewachsenen Stellenwert. 2008 erscheint ihr stilistisch offenstes Album 'Hallowed Ground'. Neben dem typischen 70er Hippie Honky Tonk der Marke Burritos/New Riders hören wir Irish Folk, Willie & Waylon-style Outlaw Country, Folk Rock, Chicano Roots Pop und sogar elektrischen Southern Boogie. Für 2010 stellt das American Beat Label einen dieser "gemeinen" Sampler zusammen, den man trotzdem braucht, obwohl man eigentlich alles besitzt - 'Shoulda Been Gold' lautet treffsicher der ironische Titel. Allein 7 der 17 Tracks des bis zum Rand vollgepackten Albums sind neu bzw. unveröffentlicht!
Und nun kommt mit 'New Kind Of Lonely' wieder ein absoluter Volltreffer auf den Markt! Es ist zum ersten Mal eine rein "akustische" Produktion geworden, vielleicht auch aus der Ver-/Gelegenheit heraus, dass der langjährige Drummer Shawn Nourse die Band vor kurzem verlassen hat. Rob Waller, Paul Lacques und Paul Marshall sitzen im Studio um historisch anmutende Mikrofone herum, spielen live, Waller singt - ja, und er singt einfach großartig, trifft den Nerv eines John Stewart, eines Peter Rowan oder gar eines Gene Clark. Mitunter kommen ein paar Freunde hinzu: Fiddler Gabe Witcher (Punch Brothers, Chris Hillman/Herb Pedersen), Banjopicker Cliff Wagner (Old No.7), Akkordionist Richie Lawrence, Drummer Dave Raven (Neal Casal, Michelle Shocked, Anne McCue) an der Snare. Später werden nur noch die dreistimmigen, westcoast-sehnsüchtigen Harmony Vocals hinzugefügt und ein bisschen Dobro hier und da - fertig ist eine runde, mit 13 herrlich lässigen Nummern prall gefüllte CD in einem traumhaften Sound, der so analog-atmosphärisch aus den Boxen läuft, wie man es diesem Medium eigentlich gar nicht zutraut.
Aber letztlich zählen die Songs, die alles erst möglich machen. Und so sind ISHILA eben auch eine ausgemachte Songschreiber-Band mit gereifter Poetry, unendlichem Wortwitz und scharfer Beobachtungsgabe für die Dinge, die um uns herum passieren. Sämtliche Stücke stammen von Rob Waller und Paul Lacques, oft im Team mit Paul Marshall. Neben den gewohnten, stets leicht sehnsüchtigen, sentimentalen Inhalten über Freundschaften, Umwelt, Nachbarn, Erinnerungen an vergangene Illusionen und feinsinnig beschriebene soziale Entwicklungen ziehen sich diesmal auffallend düstere Themen wie Tod, Verlust und Selbstzerstörung praktisch durch das gesamte Album - oft mit völlig gegensätzlicher Musik verknüpft. So erzählt z.B. das beschwingte, in bester New Riders-Manier galoppierende 'Big Old Hypodermic Needle' auf beklemmend prosaische Art von zwei Schwestern, die auf ihrer Reise zum goldenen Schuss nichts mehr aufhalten kann; 'The Spirit Of Death' handelt (ähnlich wie jüngst Dave Alvin's 'Black Rose Of Texas') vom Freitod der befreundeten Geigerin Amy Farris und endet mit einem wahren Teufelstanz auf ihrem Grab in Gestalt eines furiosen Fiddle-Fanals von Gabe Witcher; 'Hunger Mountain Breakdown' ist reinster Bluegrass mit exzeptionellen Banjo-, Fiddle- und Dobro-Soli, allein die Suizid-Sehnsucht des Protagonisten in wunderschönster Berglandschaft ist Sarkasmus pur; und auch die Folk-Ballade 'Your Love Is Going To Kill Me', gespickt mit erstklassigem Acoustic Guitar Picking und einem Grateful Dead-Verweis, ist vermutlich leider ernst zu nehmen!
Ja, ständig werden bei ISHILA solche kleinen Anspielungen, musikalischen Zitate, geografischen Bezüge und versteckten Metaphern wie kleine Geheimnisse oder Ratespiele für Insider geschickt eingebaut. 'Highland Park Serenade' berichtet von dem trendigen, pittoresken Distrikt in L.A., in dem die alte, gewachsene Latino-Struktur langsam verfällt und von der neuen Hipster-Generation mit ihren schicken Läden aufgebrochen wird. Klar, wem die Sympathien der Hawks gelten, spätestens wenn sie gemeinsam in den tränenrührenden Norteno-Refrain einstimmen... Und eine der schönsten Liebeserklärungen an frühere Zeiten und die größte Band überhaupt ist auch drauf: 'I Fell In Love With The Grateful Dead', nichts weniger als eine späte Hippie-Hymne im besten New Riders Of The Purple Sage-Stil und mit einem augenzwinkernden Exkurs zu 'Eyes Of The World'!

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Martin Zellar & The Hardways - Roosters Crow Drew Nelson - Tilt-A-Whirl Drew Landry - Sharecropper's Whine Nels Andrews - Scrimshaw Punch Brothers - Who's Feeling Young Now? Jeff Black - Plow Through The Mystic Jennifer O'Connor - I Want What You Want Dave Carter & Tracy Grammer - Little Blue Egg Counting Crows - Underwater Sunshine Chip Taylor & The New Ukrainians - Fuck All The Perfect People Farrar, Johnson, Parker, Yames - New Multitudes Great Lake Swimmers - New Wild Everywhere Mad Buffalo - Red And Blue Colin Linden - Still Live Alabama Shakes - Boys & Girls Buxton - Nothing Here Seems Strange Shooter Jennings - Family Man Peter Broderick - http://www.itstartshearnow.com NRPS - 17 Pine Ave. Cowboy Junkies - The Wilderness Boris McCutcheon & The Salt Licks - Utrecht Kelly Pardekooper - Yonder Ray Wylie Hubbard - The Grifter's Hymnal Lucero - Women & Work Megafaun - Heretofore Megafaun - Gather, Form & Fly Dr. Dog - Be TheVoid Kevn Kinney - A Good Country Mile Darrell Scott - Long Ride Home I See Hawks In L.A. - New Kind Of Lonely Wrinkle Neck Mules - Apprentice To Ghosts Refugees - Three Jim White - Where It Hits You Chuck Mead & His Grassy Knoll Boys - Back At The Quonset Hut Lindi Ortega - Little Red Boots Damn Quails - Down The Hatch Anais Mitchell - Young Man In America Ani DiFranco - Which Side Are You On? Ruthie Foster - Let It Burn
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chill.flash |
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Jen Lowe - From The End Of This Hallway |
(Songwriter/Folk/Roots Pop) 2008 Privatlabel - bislang nur privat vertriebene Debüt-CD einer jungen Künstlerin aus Atlanta (früher Hartford, Connecticut), die es Wert ist, auch leicht verspätet vorgestellt zu werden! Jen Lowe ist natürlich eine von den vielen unüberschaubaren - im weitesten Sinn - Indie Americana/Folk-Singer/Songwriterinnen zwischen den beiden Küsten, die ihr hartes Brot mit Auftritten in den lokalen Clubszenen und auf den kleinen Bühnen der einschlägigen Festivals verdient. Und natürlich ist ihr mit dem Erstling auch nicht gleich der größte Streich gelungen, aber man merkt schon hier: Bei soviel Talent ist noch ganz viel Luft nach oben und man darf nur hoffen, dass es sich am Ende durchsetzt! Erstmal gibt's hier 7 (plus eine Reprise) selbstgeschriebene Songs mit klarer Handschrift. Dann erleben wir flexible, muntere, dynamische Arrangements mit durchweg erstaunlich rhythmischem Feeling, was sicher nicht unerheblich daran liegt, dass Jen auch eine veritable Schlagzeugerin ist. Besonders begeistert Jen Lowe aber mit ihrer aparten, attraktiven Stimme, die etwas an Sheryl Crow und die Indigo Girls erinnert. Das wichtigste: Ihre Musik hat Seele! Lowe spielt Acoustic Guitar, Drums, Percussion und wird u.a. begleitet von Multiinstrumentalist/Producer Tim Acres (Guitars, Bass, Keyboards, Mandolin, Programming, Backing Vocals), Sound Mixer/Bassist/Gitarrist Steve Rizzo (Toningenieur von Kristin Hersh). Someone to watch!
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