Eric Brace & Peter Cooper - You Don't Have To Like Them Both PDF Drucken E-Mail
Montag, 09. Mai 2011

Red Beet

(Songwriter/Country/Country Rock) 2008 Red Beet - der Albumtitel ist natürlich "tongue-in-cheek": Gerade im Team wirkt diese Platte so sensationell harmonisch, melodisch und kooperativ! Zwei Zeitungstypen als Musiker oder andersrum: zwei Singer/Songwriter als (nicht nur Musik-) Journalisten! Der eine (Eric Brace, Boss von Last Train Home) kommt aus Washington DC nach East Nashville, der andere (Peter Cooper) ist dort bereits in der Szene um Todd Snider fest verankert. Sie teilen die Liebe zur unverfälschten Country Music (Marke: they don't do records like this anymore) und zu gemeinsam verehrten Instrumental-Heroen wie z.B. zum großen alten Pedal Steel-Veteranen Lloyd Green, mittlerweile über 70! Und genau den laden sie für diese Albumsessions ein. Und dazu Tastenfrau Jen Gunderman (Ex-Jayhawks), Bassist Dave Roe, Drummer Paul Griffith. Weitere Gäste sind (festhalten!): Tim Carroll, Kenny Vaughan und Richard Bennett an den elektrischen Gitarren, plus Tim O'Brien, Daniel Tashian u.a. Die Songauswahl ist die zweier absoluter East Nashville/Americana-Kenner: David Olney, Kevin Gordon, Karl Straub, Paul Kennerley, Jim Lauderdale, Todd Snider und Kris Kristofferson. Ein paar eigene steuern sie auch bei. Tolle Musik in toller Atmosphäre!

 
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Anne McCue - East-Of-Electric

(Songwriter/Folk/Roots/Country Rock) 2008 Privatlabel - 5. Album der Australierin, die nun über Los Angeles in Nashville gelandet ist und nach dem gewohnt üppig ausgestalteten Vorgänger 'Koala Motel' (2006) ihr erstes (fast) reines Acoustic Album mit stilistischen Schwerpunkten auf Folk & Country präsentiert. Dabei klingt das bis auf ein paar Streicher/Percussion-Beiträge komplett solo eingespielte gar nicht so pur und solo wie bei einer solchen Ausrichtung erwartet, denn McCue betätigt sich als wahre Multiinstrumentalistin an diversen Gitarren (ja, auch mitunter dezent elektrische dabei und Lap Steel), Mandoline, Banjo, Klavier, Orgel, Harmonica, Bass & Drums, Percussion. Unter den 11 eigenen Tracks befinden sich einige ungewohnt langsame, melancholische Balladen, die ihr sehr gut zu Gesicht stehen, aber auch voll arrangierte Folk Rocker mit East Nashville/Country Flair. Doch, irgendwie typisch für Anne McCue, liegt selbst diesem Programm ein gewisser unterschwelliger Rock'n Roll-Geist zugrunde. Stimmungsvolle, angenehm temperierte Wohlklang-CD, die besonders Songs und Vocals deutlich in den Vordergrund stellt.

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