Jesse Dayton - One For The Dance Halls PDF Drucken E-Mail
Montag, 09. Mai 2011

Stag

(Songwriter/Country) 2010 Stag - haargenau die Musik, die durch den Albumtitel vorgegeben wird! Ja, Jesse Dayton aus Austin, der in der Vergangenheit auch schon mit Roots Rock, Country Soul, Rockabilly und Outlaw Country zu tun hatte, verschreibt sich immer mehr und immer öfter den verschiedenen Variationen der klassischen Country Music der 50/60/70er. Noch radikaler als vor wenigen Jahren auf dem Duettalbum mit der wundervollen Brennen Leigh ('Holdin' Our Own', 2007) geht's hier zu Honky Tonk, Western Swing, Texas Two-Step und der ein oder anderen Tearjerker-Ballade dazwischen, genauso wie es sich für einen zünftigen Samstagabend in einer typischen Texas Dance Hall - wie z.B. dem legendären Broken Spoke in Austin - gehört! Dayton wandelt damit klar auf den zeitlosen, von Trends völlig unabhängigen Spuren eines Dale Watson, verarbeitet die Vorgaben von George Jones, Conway Twitty, Bob Wills, Waylon Jennings und Lefty Frizzell, erfindet sich selbst neu, indem er die vertrauten Country-Werte für die junge Generation adaptiert. Und das mit seiner richtig tollen Band: Nate Fleming an der Pedal Steel (einer der aktuell besten seines Fachs!) und Eric Tucker am Schlagzeug, Warren Hood als Gastfiddler, Willie Nelson-Sideman Mickey Raphael an der Harmonica und die Frauenstimme auf 'Back To Back' gehört natürlich Brennen Leigh. Dayton selbst spielt Bass, Orgel und diese Twang-gestählte Gitarre, singt mit einer vollen, älter-als-sein-Alter klingenden Stimme nicht unweit eines Waylon Jennings. Leider nur eine knappe halbe Stunde lang.

 
home ° chill@Chill Music ° Jesse Dayton - One For The Dance Halls
chill.news
chill.newsletter
automatisch per e-Mail informiert - chill per mail!
... your e-Mail is going fishin' for you
top.labels
chill.flash
Star & Micey - Star & Micey

(Indie Pop/Power Pop/Rock) 2009 Ardent - das was sich da wie ein 70er Jahre-Soft Rock-Duo nennt (und, wie ich mich kürzlich überzeugen konnte, auch so aussieht!), ist in Wirklichkeit ein Trio aus Memphis mit den wirklichen Namen Joshua Cosby, Geoff Smith und Nick Redmond. Sie bieten praktisch die perfekte Symbiose von (eigentlich!) fiesem - in der Tat - Soft Rock mit z.T. skurril-souligen Streicher- und Keyboards-Arrangements, genialstem old-fashioned Power Pop frei nach Big Star (Chris Bell-Phase!) und deutlichem Kopfnicken zum zeitgemäßen Schräg-Indie Pop all der Bon Iver/Sufjan Stevens und auch zum angesagten Singer/Songwriter-Stoff eines Ray LaMontagne. Ihr Debüt dauert zwar nur eine halbe Stunde, aber es hat eben all das! Und wie frisch, locker und erstaunlich jung sowas klingen kann - das ist ein wahres Fest nicht nur für Nostalgiker und alle, die es werden wollen!! Feat. Jody Stephens, Jerry Meadows, David Cousar, Luther Dickinson, Rick Steff, Paul Taylor sowie etliche weitere Memphis-Celebrities und "swirled out friends". Macht einen Heidenspaß.

Free template 'Colorfall' by [ Anch ] Gorsk.net Studio. Please, don't remove this hidden copyleft!