Terri Hendrix - Cry Till You Laugh PDF Drucken E-Mail
Montag, 09. Mai 2011

Wilory

(Songwriter/Country Rock/Folk/Roots) 2010 Wilory - 12. Album seit 1996 der Texas-Frau aus Austin: wieder von Lloyd Maines produziert, wieder auf ihrem eigenen Wilory-Label, wieder mit den ewig gleichen Sessionmusikern eingespielt... Wird das nicht langsam langweilig?! Noooo way! Nicht nur dass die Singer/Songwriterin mit der unglaublich warmen Stimme und grundsympathischen Ausstrahlung sich immer wieder neu zu erfinden scheint, nein, sie bietet stets leichte Nuancen an, entwickelt sich in kleinen Schritten immer noch etwas weiter. Anders als auf dem Vorgänger 'Left Over Alls' gibt's hier keine prominenten Covernummern zu hören, sondern schwerpunktmäßig eigenes neues Material (der Extraklasse!) in ganz vielen Americana-Schattierungen von Texas Folk bis Country Rock sowie zwei aus dem Rahmen fallende, heftig swingende, Bläser-bestückte Jazz/Blues-Nummern von Ike Eichenberg, 'You Belong In New Orleans' und 'Take Me Places'. Stilistisch abwechslungsreich, frisch in der ganzen Machart, dynamisch gekoppelt - wer Terri Hendrix noch nicht kennt, kann hier optimal einsteigen, für all ihre Fans ist diese CD ohnehin ein Muss! Sie selber spielt akustische & elektrische Gitarren, Papoose, Mandoline und häufiger eine exzellente Folk Harp. Feat. Lloyd Maines an allem was Saiten hat sowie Riley Osbourn, Glenn Fukunaga, Pat Manske, Richard Bowden, Drew Womack u.a.

 
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Cheyenne Marie Mize - We Don't Need

(Indie Rock/Alt.Pop) 2012 Yep Roc - wahrscheinlich ein kommender neuer Stern am Indie/Alt.Rock-Frauenhimmel! Cheyenne Marie Mize, beheimatet in der Szene von Louisville, Kentucky, bringt nach ihrem 2010er Debüt 'Before Lately' jetzt ihr offizielles Zweitwerk als Mini-CD (6 Tracks, 22 Minuten) raus. Zwischendurch hat sie aber mit etlichen Download-only-Sachen, einer ausgedehnten Zusammenarbeit mit Bonnie "Prince" Billy, einer Tour mit Ben Sollee & Daniel Martin Moore sowie mit ihren beiden Bands Maiden Radio und Arnett Hollow mächtig von sich reden gemacht. Die 6 eigenen Nummern auf 'We Don't Need' sind allesamt völlig unterschiedlich, einzige Verbindung ist Mize mit ihrer betörenden Stimme, die sie verführerisch, lakonisch, entrückt, optimistisch beschwingt, dramatisch oder extrovertiert einzusetzen vermag. Dabei spielt die gelernte Geigerin bis auf das Schlagzeug alle anderen Instrumente gleich selber: elektrische Gitarre, Klavier, Orgel, Bass, Percussion, Streicher und mehr. Musikalisch rangiert das von sparsamem Gitarrengeschrammel-Pop über verträumt-verklärten Psychedelic Folk bis zu magisch-verhangenem Indie Dream Pop und erinnert an derweil noch wesentlich bekanntere Kolleginnen wie Cat Power, Tara Jane O'Neil, PJ Harvey, Juliana Hatfield, Hope Sandoval, Kristin Hersh, Anais Mitchell und Florence & The Machine. Noch! Ungewöhnliche, wenig eingängige Musik einer spannenden Künstlerin - definitely someone to watch!!

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