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Deer Tick - Divine Providence |
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Donnerstag, 22. Dezember 2011 |
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Partisan (Indie Rock/Garage) 2011 Partisan - "you should play this fucker as loud as possible"! Jawohl, wird gemacht, Deer Tick. Wer die Band noch nicht live gesehen hat, vielleicht nur ihr letztes, gereiftes Werk 'The Black Dirt Sessions' kennt oder über die "Nebenbei-Supergroup" Middle Brother (Deer Tick/Dawes/Delta Spirit-Fronttypen) auf sie gekommen ist, der wird vermutlich erstmal schwer zusammenzucken angesichts des derben, rohen, völlig unproduzierten und chaotisch zusammengestellten Programms hier. Das Quintett aus Rhode Island um die beiden vornehmlichen Leadsänger, Songschreiber und Gitarristen John McCauley und Ian O'Neil gibt sich alle erdenkliche Mühe, möglichst abgefuckt rüberzukommen und auf gar keinen Fall irgendetwas kommerziell Verwertbares anzubieten. So hören wir in der ersten Hälfte zumeist unfertigen, amateurhaft gespielten Rock'n Roll aus dem Übungsraum, Pseudo-Garagenrock und Ramones-Gedächtnis-Punk, danach die ein oder andere akustische Ballade für das Alt.Americana-Gewissen, sogar ein merkwürdiges, aus dem Rahmen fallendes Streicherarrangement auf 'Electric' und immer wieder zwischendurch nicht sehr appetitliche Geräusche und Kommentare, die die Vermutung verdammt nahelegen, dass sie sich den dritten Track 'Let's All Go To The Bar' allzu sehr zu Herzen genommen haben - vor den Recordings! Allerdings: In dieser Verfassung räumt die Band mit dem ihr latent anhaftenden Image der Blender und Poser radikal auf. Long live Rock'n Roll, but this ain't no fun! (Hidden Track 'Mr. Cigarette' über die Freuden und Leiden des Rauchens am Ende nach 31-minütiger Pause)

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