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Frankenfish (Songwriter/Pop/Rock) 2011 Frankenfish - obwohl die Musik eigentlich sehr luftig klingt und die sonnige Produktion fast eingängig in die Gehörgänge läuft, habe ich bei der neuen Rachael Yamagata-CD eine ganze Zeit gebraucht, um mich mit ihr anzufreunden und die Message zu kapieren. So ganz anders als auf den beiden Vorgängerwerken 'Happenstance' (2004) und besonders dem exzentrischen 'Elephants... Teeth Sinking Into Heart' (2008), mit dem sich Yamagata in der ambitionierten Frauenszene schon in die "Nachfolgerrolle" zu der sagenumwobenen Fiona Apple gedrängt sah, gibt es diesmal keine tiefschürfenden Problemsongs, kaum Stilbrüche und keine extravagante Selbstdarstellerin mehr, sondern eine mit sich selbst sehr im Einklang befindliche Künstlerin, die jetzt mehr Optimismus und Glückseligkeit ausstrahlt. Wer diese neue Leichtigkeit mit Oberflächlichkeit verwechselt ist selbst Schuld, verpasst ein in sich stimmiges, tolles Album der Extraklasse (zugegeben: nach etlichen Durchläufen...). Der Titel 'Chesapeake' bezieht sich auf die gleichnamige Bay in Maryland an der Ostküste. Dort hat sich im Haus von Top-Produzent John Alagia (Dave Matthews Band, Chris Whitley, John Mayer, Liz Phair, Ben Lee, Danny Barnes, Tom Freund, Brett Dennen) eine kleine Musiker & Recording-Clique eingefunden, um Yamagata's neue Songs weitgehend natürlich, live und mit analogem Equipment einzuspielen: die Gitarristen Michael Chaves (Glen Phillips, Sarah MacLachlan), Kevin Salem (Dumptruck, Todd Thibaud, Freedy Johnston), Keyboarder/Gitarrist Zac Rae (Norah Jones, Amy Ray, Mark Olson), Keyboarder Mike Viola (Candy Butchers, Figgs), Tom Freund hier als Bassist, Drummer Victor Indrizzo (Aimee Mann, Brandi Carlisle, Jill Sobule), Streicher Oliver Kraus (Weepies, Thea Gilmore, Meiko) u.a. Das Ergebnis klingt dann ähnlich organisch und "zufrieden" wie z.B. Sheryl Crow's 'Tuesday Night Music Club', d.h. mehr Gruppenaura und Teamgeist statt individueller Songklasse. Perfekt für's nahende Frühjahr!

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